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Survival Rucksack – Mehr als nur ein Transportbehältnis

 

Survival Rucksack

Survival Rucksack

Um sich den passenden Survival Rucksack aussuchen zu können, sollte man zunächst wissen, dass es bei einem sogenannten Survival Rucksack im eigentlichen Sinne um einen Fluchtrucksack als Lebensversicherung handelt.

Tatsächlich werden im diesem Rucksack alle Dinge verstaut, die bei einer angesagten Flucht dringend benötigt werden. Im Ernstfall hängt sehr vieles von diesem Rucksack ab, um einen längeren Zeitraum die schlimmste Notsituation meistern zu können.

Unter den Eingeweihten gibt es eine Art Faustformel, die besagt, dass man ständig beide Hände frei haben muss und damit alle Beschädigungen sowohl vom Rucksack als auch von dessen Inhalt zu vermeiden sind, darf niemals mehr hineingepackt werden, als auch tatsächlich problemlos hineinpasst. Darum ist sowohl auf das Aufnahmevolumen als auch das Eigengewicht sowie auf die Balance eines solchen Rucksacks zu achten.

Außerdem sollte eine gute Polsterung, verstellbare Gurte und eine entlastende Rückenzone vorhanden sein. Auch sollte die Innen- und Außennutzbarkeit durch schnelle Überschaubarkeit gesichert sein.

Ebenso wichtig ist natürlich die Imprägnierung, die den Inhalt des Survival Rucksacks sowohl vor Nässe als auch vor Sonneneinstrahlung schützt.

Was also gehört in den Fluchtrucksack?

Grundsätzlich gilt für alle Kleidungsstücke, die in den Rucksack gepackt werden, immer das Gleiche.

Sie müssen sowohl LEICHT, WÄRMEND, ATMUNGSAKTIV, BEWEGUNGSFREUNDLICH, STRAPAZIERFÄHIG, WASSERDICHT und auch KOMPRIMIERBAR sein.

Hier einmal eine Liste mit Dingen, die für den Ernstfall unbedingt in einem Fluchtrucksack sein sollten.

  • Eine Regenjacke mit Kapuze
  • Eine Regenhose
  • Warme Trekking-Socken, mindestens 2 Paar
  • Ob Unterwäsche oder Obermaterial, es sollte sich immer um atmungsaktives Material handeln, das zudem schnell trocknet. Auf diese Weise ist man sowohl einigermaßen vor Überhitzung wie vor Durchnässung geschützt.



Die heutige Survivalbekleidung zeichnet sich dadurch aus, dass sie überschüssige Wärme ableitet, und ebenfalls sorgt sie dafür, dass Körperfeuchtigkeit nach außen entweichen kann. Auf diese Weise wirkt das Trageklima angenehm auf der Haut. Genauso verhält es sich mit der Survivalunterwäsche.

  • Je nach Region sollte ebenfalls eine atmungsaktive Mütze und Handschuhe eingepackt werden.
  • Schuhe sind ebenfalls ein Thema, bei dem es einiges zu beachten gilt. Ein wasserdichtes und strapazierfähiges Obermaterial sowie ein atmungsaktiver Innenschuh ist die absolute Grundvoraussetzung. Auch die Sohle sollte sehr gut und ebenfalls kräftig profiliert sein. Nur so ist eine Trittfestigkeit auf unterschiedlichem Untergrund gewährleistet. Gerade bei Survivalschuhen wird vermehrt darauf geachtet, dass sie sowohl über eine abriebfeste Sohle, also auch über ein säurebeständiges Material verfügen. Natürlich muss ein solcher Schuh eine optimale Passform haben. Ein Survivalschuh ist immer ein Stiefel, der mindestens knöchelhoch ist, und mit gepolsterten Knöchelbereich ausgestattet ist.
  • Auch an Essen und Trinken muss gedacht werden, es handelt sich schließlich um einen Notfallrucksack. Hier geht es tatsächlich weniger um Geschmack und Vielfalt als viel eher darum, dass die Nahrung schnell zuzubereiten ist, ebenso sollte sie sich schnell öffnen lassen und ausreichend satt machen.
  • Da der Mensch sehr lange Zeit ohne Nahrung auskommt, aber nur sehr kurz ohne Flüssigkeit, ist auf die Getränke besonders zu achten. So gibt es Instantgetränke, Teebeutel und auch Brausetabletten. Zusammen mit zwei Plastikwasserflaschen gewähren sie für mehrere Tage die Flüssigkeitsversorgung, wenn auch in stark komprimierter Form.
  • Auch ein Outdoor Kocher sollte nicht im Fluchtrucksack fehlen. Er gewährleiste das Zubereiten von warmer Nahrung und ebenso von warmen Getränken.
  • Ein Waschset ist ebenso wichtig, denn nur die notwendige Hygiene gewährleistet am Ende die eigene Gesundheit.
  • Auch ein Flucht-Guide, also ein Fluchtführer, sollte nicht fehlen. So hat man die Möglichkeit, im Ernstfall nachlesen zu können, wie man sich nun am angemessensten verhält.
  • Ebenfalls gehört das Überlebensmesser zum Equipment. Ein Rucksack mit einer Vielzahl von Werkzeugen würde wohl eher keinen Sinn machen, darum sind solche Outdoormesser einfach die optimale Alternative. Sie haben wenig Gewicht und sind häufig für die folgenden Dinge einsetzbar:

Schraubenzieher, Schere, Dosenöffner, Säge, Feuerstein zum Funkenschlagen und  einiges mehr.

  • Auch an ein zusammenklappbares Camping-Besteck sowie an ein Nähset im Miniformat und eine Kopflampe samt Ersatzbatterien sollte unbedingt zur Ausrüstung gehören.
  • Eine Signal-Pfeife kann dabei helfen, gehört zu werden und so auf sich aufmerksam zu machen. Auch ein Seil sollte der Ausrüstung beigefügt sein.
  • In unserer Moderne kann eine Survival Uhr ebenfalls sehr hilfreich sein. Sie dient sowohl der Orientierung als auch der Kurzstreckenverständigung. Für die Polizei, Bergwachten oder Seenotrettung ist sie längst unverzichtbar geworden. Denn das Global Positioning System bietet die derzeit wohl effektivste Ortungstechnik mit einer Genauigkeit von oftmals unter 10 Metern

Fazit

Sicherlich ist deutlich geworden, dass ein Survival Rucksack nicht einfach nur ein Gepäckstück ist. Ein Survival Rucksack zeichnet sich durch bestimmte Funktionalitäten aus.

Natürlich ist die aufgeführte Liste keine allgemein gültige für alle und jeden und für jeden Ausflug. Viel eher ging es darum, deutlich zu machen, was alles in die eigene und individuelle Planung einzubeziehen ist. Letztlich macht nicht jeder die gleiche Survivaltour und ist gleich lange weg, hat ein gleich großes Risikopotential. Aber so kann nun jeder noch einmal genau für sich entscheiden, was er überhaupt benötigt.

Wenn man diesen groben Überblick geschaffen hat, so befindet man sich dann auch gewiss in der Lage, eine entsprechende Entscheidung in Puncto Survival Rucksack  zu treffen. Das erste Kriterium stellt sicher zunächst einmal die Größe eines solchen Rucksacks dar. Als nächstes kann dann überlegt werden, wie viele Fächer er haben sollte.

Wer sich intensiv mit dem Bedarf für seine benötigte Ausrüstung beschäftigt, hat im Anschluss eine sehr viel größere Treffsicherheit in Puncto Größe und Ausstattung des Survivalrucksacks. Wer bis dato dachte, er braucht so etwas nicht, weil es vielleicht auch ein normaler Rucksack tut, der hat nun vielleicht doch gemerkt, dass er dann seine Mission möglicherweise durch Übergewicht und schlechte Transportfähigkeit eines nicht geeigneten Rucksacks extrem gefährden könnte. Auch eine Durchnässung des Inhalts des mitgenommen Rucksacks würde eine Tour, die wie auch immer geplant ist, sicherlich schwer beeinflussen.

Die Survivalrucksäcke sind funktionale und durchdachte Begleiter, um den Traum vom Survival so gut und so gewinnbringend wie möglich zu unterstützen.

Sicher gibt es immer mal den einen oder anderen Ausrüstungsgestand, der nicht in vollem Umfang absolut perfekt sein muss, beim Survivalrucksack hingegeben handelt es sich, wie sicher nun deutlich geworden ist, um ein Grundelement, das nicht zu unterschätzen ist. Die Auswahl ist natürlich groß und so wird sich sicher für jeden Geschmack und Bedarf das Passende finden lassen.

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